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Freitag, 24. November 2017

23. Tiroler Schnapsprämierung der LK Tirol

Gestern Abend stand das Salzlager Hall ganz im Zeichen des hochprozentigen Genusses: 400 Gäste feierten mit den Landessiegern.


Die Tiroler Schnapsbrenner haben ihr Handwerk in den letzten 23 Jahren stets perfektioniert und die Qualitäten ihrer Erzeugnisse in die Höhe getrieben. Bei der jährlichen Tiroler Schnapsprämierung wetteifern sie Auszeichnungen und die begehrten Landessiege bei Bränden und Likören.


Die einzigartige Erfolgsgeschichte der Tiroler Schnapsprämierung begann Anfang der 90er-Jahre. Von Anfang an war das oberste Ziel, das Kulturgut „Schnaps“ zu hochwertigen Genussprodukten weiterzuentwickeln. „Über Generationen hinweg weitergegebenes Wissen und konsequente, zielorientierte Weiterbildung machten den Tiroler Schnaps zu dem, was er heute ist: Ein Produkt für das Brenner weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt sind“, erklärt LK-Präsident Josef Hechenberger anlässlich der heurigen Schnapsprämierung. Dazu kommt ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt: „Die rund 4.000 Tiroler Brennerinnen und Brenner erwirtschaften im ländlichen Raum eine jährliche Wertschöpfung von gut 16 Millionen Euro. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Einkommens unserer Tiroler Bauernfamilien“, so Hechenberger weiter.

Botschafter Tirols

Markante Gipfel und eine malerische, abwechslungsreiche Kulturlandschaft – dafür ist Tirol international bekannt. Doch auch die hervorragenden Produkte aus der heimischen Landwirtschaft brauchen keinen Vergleich zu scheuen: „So wie der Whisky beispielsweise ein Botschafter für Schottland ist, so sind unsere exklusiven Edelbrände Botschafter Tirols“, erklärt LH-Stv. Josef Geisler im Rahmen der Pressekonferenz. „Die Brennerinnen und Brenner haben es verstanden, ihr Handwerk zu perfektionieren, ihre Brände zu inszenieren und Konsumenten dafür zu begeistern. Der Erfolg einzelner Brenner, zahlreicher Schaubrennereien und Initiativen wie die Tiroler Schnapsroute geben ihnen Recht.“

Herausforderndes Obstjahr 2017

Bereits das zweite Jahr in Folge Frühjahrsfrost: Auch das Obstjahr 2017 startete aufgrund der frühen Blüte mit einem Dämpfer für die Obstbauern. Am härtesten betroffen war das Steinobst (Marille, Zwetschke, usw.) mit einem Ausfall von nahezu 100 %. Beim Kernobst konnte die Frostberegnung viele Blüten retten. Die gute Witterung im Herbst machte einiges wieder gut, sodass am Schluss zwar geringere Mengen, aber durchwegs Spitzenqualitäten geerntet werden konnten. „Beste Rohstoffqualität ist die Grundvoraussetzung für jeden Obstverarbeiter. Gepaart mit Konsequenz, sauberer Arbeit und der Bereitschaft zum lebenslangen Lernen sind sie die Basis für hochwertige Edelbrände und Liköre“, erklärt Ulrich J. Zeni, LK-Referent für Obstverarbeitung.

Ergebnisse 2017
Das jährliche Highlight für die Brennerinnen und Brenner ist die Tiroler Schnapsprämierung. Heuer rittern bereits zum 23. Mal die besten von ihnen um die begehrten Landessieger-Titel. „Die Beteiligung von 107 Brennern mit insgesamt 495 eingereichten Proben zeigt den ungebrochenen Zuspruch zu dieser Veranstaltung. Die Beurteilung erfolgt von einer unabhängigen internationalen Fachjury. Die Ergebnisse beinhalten viele Informationen, die bei der Verbesserung der eigenen Produkte hilfreich sind“, so LK-Fachbereichsleiter Wendelin Juen. Klassiker, wie beispielsweise der Obstler, sind erfreulicherweise auf dem Vormarsch und passen perfekt zu Tirol. Exoten verlieren an Bedeutung. Vogelbeeren und Apfelweinbrände waren Highlights der heurigen Prämierung. „Der gesunde Wettbewerbsgedanke spornt die Brenner zu Höchstleistungen an und macht die Schnapsprämierung zu einem besonderen Event. Ich gratuliere allen Ausgezeichneten herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen!“, freut sich Wendelin Juen.

 

Downloads:

Fotonachweis: dieFotografen

Pressetext (docx)

Pressetext (pdf)

Broschüre Prämierte Schnapsbrenner 2017

Bild 1: Die Landessieger

Bild 2: Die Sortensieger

Bild 3: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Imst

Bild 4: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Innsbruck-Stadt

Bild 5: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Innsbruck-Land

Bild 6: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Kitzbühel

Bild 7: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Kufstein

Bild 8: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Landeck

Bild 9: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Lienz

Bild 10: ausgezeichnete Brenner im Bezirk Schwaz

 

Kontakt bei Rückfragen

DI Wendelin Juen (Fachbereichsleiter Spezialkulturen und Markt), Tel. (+43 664) 602 598 1501,

wendelin.juen@lk-tirol.at

Ing. Ulrich J. Zeni (Referent für Obstverarbeitung und Pflanzenschutz), Tel. (+43 664) 602 598 1507,

ulrich.zeni@lk-tirol.at

 

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit:

Mag. Judith Haaser, Tel. +43 05 92 92-1050, judith.haaser@lk-tirol.at

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