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Donnerstag, 26. Februar 2015

Nachhaltig soll's sein

Ganzheitliches Betriebskonzept ist uns wichtig.

2009 stellten meine Frau Regina und ich unseren Betrieb von Milchvieh auf Mutterkuhhaltung um. Nach einer Probezeit im alten Stall, entschlossen wir uns zum Neubau eines multifunktionellen Laufstalles. Dieser steht der nächsten Generation für viele Verwendungen offen. Im Zuge dieser Baumaßnahmen kamen auch eine Biogasanlage, eine Hackschnitzelanlage und eine Photovoltaik-Anlage am Stalldach dazu. Damit sind wir energieautark. Der zweite Platz beim österreichischen Klimaschutzpreis bestätigt unseren Weg. Derzeit sind wir ein Bio-Umstellungsbetrieb und ab Ende 2015 Bio-zertifiziert. Während dieser Umstrukturierungen war unser Ziel die Betriebsausgaben zu reduzieren und Kreisläufe zu schließen.

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Kosten reduzieren

Heute bewirtschaften wir im Vollerwerb 19 ha Eigenfläche (Acker und Grünland) und haben zirka 50 Rinder. Davon 23 Mutterkühe und einen Limousin-Stier, der von Jänner bis Mai bei der Herde ist. Die Mutterkuhherde ist im Sommer auf der Alm. Die Hälfte unserer Jahrlinge vermarkten wir ab Hof, einen Teil über MPreis und der Rest ist Nachzucht. Wir haben eine EU-zertifizierte Schlachtstelle, bald auch mit Bio-Siegel. Mit der Direktvermarktung bleibt die Wertschöpfung im Betrieb, Erdäpfel und Eier runden das Angebot ab. Die positiven Rückmeldungen unserer Kunden sowie unsere eigene Zufriedenheit sind Motivation, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Kommentar
Hannes Gapp
Moarhof, Aldrans

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