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Almleben

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Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Tirol ist Almfläche. Auf rund 2.200 Almen werden grob 193.609 Pferde, Rinder, Schafe und Ziege im Sommer mit Nahrung und Unterstand versorgt. 1.250 Almen werden mit Milchvieh betrieben. Die Bewirtschaftung der Almen ist wesentlich für unser Landschaftsbild und sie ist eine tragende Säule für den Tiroler Tourismus. Des Weiteren erfüllen bewirtschaftete Almen Schutz vor Muren oder Lawinen und bieten einen Erholungsraum für Einheimische und Touristen. Produkte, die auf der Alm produziert werden, sind von besonderer Qualität. Durch die andauernde Bewegung, die frische Luft, das erstklassige Quellwasser,  die artenreichen Gräser und Kräuter geben die Kühe besonders gute Milch.

Der wesentlichste Bereich vom Projekt „Almleben“ ist die adäquate Qualitätssicherung der Produktion von Almkäse und Almprodukten und die entsprechende Vermarktung von Almkäse und Almbutter.

 

Ziele:

Die Wertschöpfung und Wirtschaftsleistung auf den Almen soll durch Qualitätssicherung und eine entsprechende Vermarktung von Almkäse und -butter gesteigert werden. Dazu benötigt es eine entsprechende Sensibilisierung der Senner sowie der Wanderer und Besucher der Almen. Das kulinarische Angebot soll sich in Zukunft stark an der Vermarktungsstrategie orientieren. Durch die gesetzten und weiterentwickelten Maßnahmen und Projekte soll die Alm zu einem Gesamterlebnis werden.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme am Projekt sind:

  • Die Alm liegt in Tirol.
  • Die Alm wird mit Milchvieh bestoßen.
  • Die Milch wird auf der Alm verarbeitet.
  • Der Senner arbeitet im Rahmen des Qualitätssicherungsprogramms Almleben mit dem Berater zusammen. Es sind 3 Beratungsbesuche in der Almsaison vorgesehen.
  • Auf der Alm muss ein einfaches betriebsangepasstes HACCP-Konzept angewandt werden (wird von AMTirol/Betreuer zur Verfügung gestellt)
  • Es müssen Produktuntersuchungen im Rahmen der Eigenkontrolle durchgeführt werden.
  • Die Ergebnisse der Probenahme durch den LKV liegen vor und werden gemeinsam mit dem Betreuer interpretiert.
  • Der verantwortliche Senner muss an der Schulung, die von AMTirol für die Projektalmen organisiert wird, teilnehmen.

 

Vorteile für die Projektalmen sind:

  • Unterstützung des Almpersonals bei der Dokumentation
  • Qualitätssicherung in der Produktion
  • Beratungsbesuche auf der Alm, sowie telefonische Hilfestellungen bei Bedarf
  • Hygieneschulung
  • Bewerbung und Unterstützung der Projektalmen durch diverse Medien und Facebook

 

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