Tyroler Imperial Zwickl

Getränke

Abwechslungsreich und spannend präsentiert sich das Tyroler Imperial Zwickl mit dem Gütesiegel "Qualität Tirol". Es begeistert als moderne naturtrübe Spezialität mit einem exotischen Aromaspiel und kräftigen Körper.

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Zillertal Bier

Im Jahr 1500 erhielt die Probstei in Zell am Ziller eine Urkunde des Erzbistums Salzburg, mit dieser wurde der Grundstein für das heutiger Zillertal Bier gelegt. Denn mit der Urkunde wurde das Recht Bier und Branntwein herzustellen verliehen. Knapp 160 Jahre später wurde die Probstei von einem direkten Familienvorfahren, Josef Hochbichler, erworben. Mit Stolz blickt man auf diesen Moment zurück, ist Josef doch der erste freie Bierbrauer in Tirol. Noch heute werden abgewandelte Formen der Rezepturen aus dieser Zeit zur Herstellung von Bier verwendet, welche von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Seit nun mehr 500 Jahren werden die verschiedensten Bierspezialitäten nach überlieferter Tradition gebraut. Heute zwar mit modernster Technik, aber immer noch mit ausgesuchten, regionalen Zutaten. Das macht die Bierspezialitäten von Zillertal Bier zu einem besonderen Stück Heimat.

 

Fisser Imperial Gerste – langvergessenes Tiroler Getreide

Die Fisser Imperial Gerste wurde vor mehr als 100 Jahren entwickelt. Doch vor mehreren Jahrzehnten geriet die robuste Gerste in Vergessenheit. Drei Pioniere aus dem Oberen Gericht haben sich der Neuentwicklung der Tiroler Gerste verschrieben. Doch die Suche einem geeigneten Saatgut für den ersten Anbauversuch erstellte sich als eine große Herausforderung. Das größte Problem dabei war eine noch keimfähige Gerste zu finden – fündig wurden die Pioniere dann in der Gendatenbank des Landes Tirol. Die Fisser Imperial Gerste ist eine robuste Sorte, welche ideal für die raue Lage des Oberlands geeignet ist. Sie bevorzugt einen mageren Boden, auf keinen Fall sollten diese fett und humusreich sein, ansonsten wird die Gerste zu hoch und knickt.

Bereits 2017 konnten 54 Bauern auf 65 Hektar Anbaufläche Gerste ernten. Der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte - aus anfänglich 30 Kilogramm Saatgut wurden 180 Tonnen bestes Getreide. Heute wird die Gerste nicht nur im Oberland, sondern auch im Ötztal, Wipptal, sowie im Raum Innsbruck bis Hall angebaut.

Immer mehr Betriebe setzen auf regionales Getreide, so auch die Firma Zillertal Bier, welche rund um die Gerste eine eigene Bierspezialität entwickelt haben. Die Fisser Imperial Gerste stellte die Brauerei anfangs jedoch vor große Herausforderungen, hatten doch die Braumeister mit einer solch einzigartigen Gerste noch nie gearbeitet. Schlussendlich wurde für die eiweißhaltige Fisser Gerste ein eigenes Sudverfahren entwickelt und über die letzten Jahre perfektioniert. Heute zählt das Zillertal Bier zu den stärksten Abnehmern für das regionale Getreide und sichert so die Weiterentwicklung und den Erhalt.

 

Per Zufall zum wohl beliebtesten Getränk der Welt -  das Bier

Wer glaubt, dass Bier von Mönchen im Mittelalter erfunden wurde, der irrt? Erste Aufzeichnungen entstanden vor etwa 6000 Jahren in Mesopotamien. Doch worin liegt das Geheimnis rund um den Biergenuss? Leider findet man nur einige wenige Legenden rund um die Erfindung. Am weit verbreiteten ist dabei die Geschichte um einen Brotbäcker; er soll einen Brotteig zu lange in der Sonne stehen gelassen haben, dadurch haben die Hefekulturen den Gärprozess eingesetzt. Das Resultat war eine klebrige, pappige Masse mit berauschender Wirkung – der Vorgänger des uns heute bekannten Bieres. Über mehrere Jahrhunderte hinweg wurde das Bier von verschiedenen Völkern, wie den Sumerern und Ägyptern, weiterentwickelt.

Der Mythos, dass Bier im Mittelalter durch die Mönche im Kloster entwickelt wurde, kommt daher, dass die Aufzeichnungen aus dieser Zeit am bekanntesten sind. Doch waren auch tatsächlich die Klöster, wie St. Gallen, wesentlich für der Weiterentwicklung und Verfeinerung des Biers verantwortlich.

Deutschland  und Österreich haben sich schon früh als eine der wichtigsten Braunation herauskristallisiert. Nach mehreren Verfehlungen und Betrug beim Bier brauen, wurde im 12. Jahrhundert das Reinheitsgebot eingeführt. Seitdem durfte nur noch Gerstenmalz, Hopfen und Wasser zum Bierbrauen verwendet werden – ein neues Zeitalter der Braukunst entstand, noch heute brauen die europäischen Brauereien nach dem alten Reinheitsgebot.