Mehlige

Gemüse

Erdäpfel sind ein wertvoller Bodenschatz. Der Erdäpfel ist jedoch mehr als ein „Apfel aus der Erde“. Er steht für Kultur, puren Genuss und Gesundheit. Von einem „Dickmacher“ oder gar einem „Arme-Leute-Essen“ kann keineswegs die Rede sein. Denn unter der unscheinbaren Schale steckt die ganze Kraft der Knolle. Sie beinhalten Kohlenhydrate, sind reich an Nährstoffen, arm an Kalorien und schmecken einfach gut!

Produkt empfehlen
Bild Sujet

Weitere Informationen

Genuss auf ganzer Linie

Dank ihrer Nährstoffzusammensetzung sind Erdäpfel ideal für eine ausgewogene Ernährung und liegen in der modernen Küche voll im Trend. Mit gut verdaulichen  Kohlenhydraten in Form von Stärke und keinem Fett sind Erdäpfel reich an Nährstoffen und arm an Kalorien – nur 70 kcal sind in 100 g Erdäpfel enthalten. Ballaststoffe sind  unverdauliche Kohlenhydrate im Erdäpfel. Sie regen die Darmtätigkeit und damit die Verdauung an. Die basische und entschlackende Wirkung runden die zeitgemäßen Ernährungsbedürfnisse ab.

Aller guten Dinge sind drei

Magnesium, Kalium und Vitamin C – das sind die Substanzen, die Erdäpfel so gesund machen. Drei mittelgroße Erdäpfel decken bereits die Hälfte des Tagesbedarfes an  Vitamin C und rund 25 % des Tagesbedarfes  an Magnesium. Vitamin C ist durch seinen positiven Einfluss auf die Abwehrkräfte bekannt und auch das im Erdäpfel enthaltene  Eisen kann dadurch besser verwertet werden. Daher werden Erdäpfel auch „Zitronen  des Nordens“ genannt. Beim Kalium ist der Erdäpfel mit 410 mg pro 100 g Spitzenreiter und übertrifft sogar die Banane. Kalium wirkt sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System aus und ist wichtig bei der Regulation des Wasserhaushaltes. Die Vitamine der  B-Gruppe in den Erdäpfeln, insbesondere die für viele Zellfunktionen unerlässlichen Vitamine B1, B2 und B6, decken trotz Hitzeempfindlichkeit fast 20 % des täglichen  Bedarfes. Traditionelles Erdäpfelanbaugebiet Die Heimat der Erdäpfel liegt in den Anden in Südamerika auf einer Höhe von 4.000 m. Mit der Entdeckung Amerikas wurden die  Erdäpfel nach Europa gebracht. In den Klostergärten wurde der Erdäpfel lange als Kuriosität wegen seiner Blüte gepflanzt bevor sein hoher Wert als Nahrungsmittel erkannt wurde. In Tirol wurden die ersten Erdäpfel im Jahr 1788 im Lechtal angebaut. Tirol ist ein traditionelles Erdäpfelanbaugebiet. Die alpine Lage ist dem ursprünglichen  Anbaugebiet sehr ähnlich und lässt robuste und aromatische Erdäpfel gedeihen.

Abwechslungsreicher Bodenschatz

Abwechslung bieten Erdäpfel auf alle Fälle – von den hunderten verschiedenen Erdäpfelsorten werden rund 24 in Tirol angebaut. Der Geschmack reicht von mild bis würzig. Die Eigenschaften dieser Sorten werden durch drei verschiedene Kochtypen beschrieben: festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend.

Festkochende Erdäpfel haben aufgrund ihres niedrigen Stärkegehaltes eine gelbliche Fleischfarbe und die Schale platzt beim Kochen nicht auf. Sie sind fest und feinkörnig und somit sehr gut für Erdäpfelsalat, Salzund Braterdäpfel, Aufläufe, Gratins sowie Puffer und Rösti geeignet.

Vorwiegend festkochende Erdäpfel sind die goldene Mitte. Sie liegen beim Stärkegehalt zwischen den Mehligen und den Festkochenden und sind echte Allrounder. Sie haben eine feste und feinkörnige Konsistenz und ihre Schale kann beim Kochen aufplatzen.  Suppen, Eintöpfe, Pommes, Schmor- und Grillerdäpfel bis hin zum Erdäpfeldessert gelingen damit sehr gut.

Mehligkochende Erdäpfel haben eine eher weißliche Fleischfarbe,  platzen beim Kochen leicht auf und sind in ihrer Beschaffenheit locker und grobkörnig. Durch diese ideale Kocheigenschaft werden sie für Püree, Kroketten, Knödel sowie Suppen verwendet.

Mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ und der Ursprungsgarantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ werden „Tiroler Frühe“, „Tiroler Speckige“ (festkochend) und „Tiroler Mehlige“ (vorwiegend festkochend) im Lebensmittelhandel angeboten. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Tiroler Lebensmittelhandel kommen Tiroler Erdäpfel ohne lange Transportwege direkt vom Bauern in die Regale und damit auf den heimischen Speisentisch.