Bio-Knoblauch

Gemüse

Knoblauch ist einzigartig in seinem Geschmack, dient als auffallendes Würzmittel und findet in fast allen Kulturen und Küchen Anwendung. In der Küche unterstreicht er viele Gerichte mit seiner besonderen Note. Der Bio-Knoblauch mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ ist eine ideale Alternative für Konsumentinnen und Konsumenten, die keine Lust auf weitgereisten Knoblauch aus Asien haben.

Produkt empfehlen
Bild Sujet

Weitere Informationen

Seit Jahrtausenden im Einsatz
Bereits vor etwa 5.000 Jahren wurde der Ur-Knoblauch in Zentralasien angebaut und trat von dort aus seine Reise über den vorderen Orient nach Europa an. Der Knoblauch zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Besonders Ägypten galt im Altertum als Knoblauchland schlechthin. Knoblauch war für die alten Ägypter eine heilige Pflanze und wurde den Pharaonen als Grabbeigabe auf ihren letzten Weg mitgegeben. Die Heilpflanze Knoblauch wurde früher aber auch zur allgemeinen körperlichen Stärkung und als bewährtes Mittel gegen Läuse und Darmparasiten eingesetzt. Der Knoblauch hat eine antibakterielle Wirkung und als Arzneimittel wird er bei Darmproblemen wie Blähungen sowie bei Erkältungskrankheiten bzw. Grippe verwendet.

 

Herkunft und Anbau
Knoblauch ist ein Einwanderer aus den Steppengebieten Zentral- und Südasiens und wird bereits seit Jahrhunderten in Österreich kultiviert. Jedoch erst seit 2012 kultivieren zwei innovative Bio-Bauern den Knoblauch in Tirol. Clemens Lutz aus Fritzens und Georg Pfurtscheller aus Terfens gelten als Knoblauch-Pioniere in Tirol. Der Anbau ist aufwendig, da viele Spezialmaschinen zum Einsatz kommen, wie zB eine Trocknungsmaschine und das Klima in Tirol hält für den Knoblauchanbau viele Herausforderungen bereit.

Der Tiroler Bio-Knoblauch punktet durch seine Frische, besondere Qualität und die kurzen Transportwege. Nach der Ernte wird der Knoblauch schonend getrocknet. Anschließend wird er gebürstet, händisch geputzt und in Netze verpackt. Der Knoblauch lässt sich mehrere Monate in trockener Umgebung halten.

 

Lagerung und vielseitige Verwendung
Knoblauchknollen immer kühl und trocken lagern. Im Sommer können die Knollen auch im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt werden. Nach dem Aufbrechen einer Knolle sollten die Knoblauchzehen am besten innerhalb von 10 Tagen aufgebraucht werden, damit die einzelnen Zehen nicht austrocknen. Denn grundsätzlich gilt: Je frischer und saftiger, desto besser.

Eine gute Lagermöglichkeit ist auch das Einlegen der Knoblauchzehen in Öl oder man stellt ein aromatisches Knoblauchöl her. Dazu schälen Sie die Zehen von zwei Knoblauchknollen. Die gehäuteten Zehn in ein Schraubglas geben und mit gutem Öl (am besten Olivenöl) auffüllen. Anschließend drei bis vier Tage stehen lassen, danach kann das aromatisierte Öl zum Verfeinern von Salaten und Speisen verwendet werden.

 

Was tun gegen die Knoblauchfahne?
Wenn da nicht immer diese unangenehme Knoblauchfahne wär! Mit einem Glas Milch kann der Geruch im Mund neutralisiert werden. Petersilie enthält ätherische Öle und soll durch das Kauen den penetranten Geruch aus dem Rachen entfernen. Letzen Endes gibt es leider kein hundertprozentiges Mittel, da der Knoblauchgeruch nicht nur aus dem Mund, sondern aus allen Hauptporen des Körpers kommt.