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Mittwoch, 12. Juli 2017

Pilotprojekt: Goggei in der Gastronomie

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Freuen sich über den erfolgreichen Auftakt des Pilotprojektes Goggei in der Gastronomie: v.l. Katharina Riedhart (Eurogast Riedhart), Wendelin Juen (Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol), Christa Schweiger (Goggei-Bäuerin) und Armin Riedhart (Geschäftsführer Eurogast Riedhart)

Wenn früh am Morgen fröhliches Gegacker aus dem Stall so mancher Tiroler Bauernhöfe zu hören ist, dann ist das kein Zufall. Die glücklichen Hühner sind gerade dabei, das köstliche Goggei mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ zu legen. Seit Ende Mai sind die Tiroler Freilandeier nun auch über den Gastrogroßhandel erhältlich. Seine hervorragende Qualität verdankt das Goggei der artgerechten Tierhaltung.

Steigende Absatzzahlen

„Derzeit werden pro Jahr rund eine Million der Tiroler Goggei vermarktet. Seit dem Projektstart ist die Entwicklung des Eierabsatzes sehr erfreulich. Die Menge ist über die Jahre kontinuierlich gestiegen. Da die Nachfrage nach regionalen Eiern vor allem in der Gastronomie zunimmt, wurde gemeinsam mit der Firma Eurogast Riedhart in Wörgl ein Pilotprojekt gestartet. Die Goggei mit dem Gütesiegel ‚Qualität Tirol‘ sind seit Ende Mai 2017 in einer Gastroeinheit à 180 Stück für Hoteliers und Gasthäuser zugänglich. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und hoffen nach diesem Auftakt, dass noch weitere Gastronomen die Goggei in ihr Sortiment aufnehmen“, so Wendelin Juen, Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol.

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v.l. Armin Riedhart (Geschäftsführer Eurogast Riedhart), Christa Schweiger (Goggei-Bäuerin) und Wendelin Juen (Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol)

Goggei vom Tiroler Bauern im Gastrogroßhandel

„Als erster Gastrogroßhändler führt die Firma Eurogast Riedhart die Goggei mit dem Gütesiegel ‚Qualität Tirol‘ im Sortiment. Damit leistet die Fa. Riedhart einen wichtigen Beitrag zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und Erhöhung der Wertschöpfung in unserer Region“, ist Firmenchef Mag. Armin Riedhart überzeugt. „Den Erfolg des Projektes sichert die verlässliche Zusammenarbeit aller Partner, von den 7 Goggei-Bauern, über die Koordination und Packstelle bei Christa und Peter Schweiger in Kolsass bis hin zum Lebensmittel- bzw. Gastrogroßhandel. Das Goggei erfreut sich einer steigenden Nachfrage in der Gastronomie. Seit dem Start des Projektes konnten wir bereits 20 Gastronomen mit den Tiroler Goggei beliefern. Bewusstseinsbildung, Information und transparente Produktion zeigen am Beispiel Goggei positive Auswirkungen auf mehreren Ebenen“, schließt Riedhart ab.

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v.l. Katharina Riedhart (Eurogast Riedhart), Wendelin Juen (Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol), Christa Schweiger (Goggei-Bäuerin) und Armin Riedhart (Geschäftsführer Eurogast Riedhart)

Eine gute Koordination ist das Um und Auf

„Die effiziente Logistik und die laufende Kommunikation der Packstelle mit dem Handel und den Produzenten sind wesentliche Faktoren für die optimale Vermarktung der Goggei. Für kurze Transportwege sind alle Tiroler Goggei Landwirte von Volders bis Niederau angesiedelt. Jede Henne hat bei uns zehn Quadratmeter Auslauf und ihr Hühnerstall entspricht den Kriterien des AMA-Gütesiegels und den strengen Auflagen des Tiergerechtheitsindex (TGI) für Legehennen. Produziert wird gentechnikfrei. Wir freuen uns, dass wir den Gastrogroßhandel für den Vertrieb unseres Produktes gewinnen konnten und hoffen, dass die Absatzzahlen dadurch weiter steigen“, so Christa Schweiger, Goggei-Bäuerin aus Kolsass.

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