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Dienstag, 09. Juni 2015

Blütenpracht trotzt Regen

Die warmen Temperaturen Anfang Mai ließen die Pflanzen sprießen. Vielerorts hat der darauffolgende Regen oder auch Schnee Schäden an den Balkonblumen oder Gartenpflanzen hinterlassen. Sollte ein weiterer starker Temperatureinbruch anstehen, schützen Sie Pelagonien, Petunien oder Begonien mit einem Gartenvlies oder stellen Sie sie in einen frostfreien Bereich. Auch Gemüse und Kräuter sind mit einem Vlies zu wärmen.

Durch die feuchte Witterung sind unsere Gartenpflanzen ein begehrtes Ziel für tierische Schädlinge wie Schnecken oder Blattläuse. Gegen Blattläuse sind in einem „gesunden Garten“ Marienkäfer und andere Nützlinge zur Stelle. Falls Sie der Lage nicht mehr Herr werden lassen Sie sich bei Ihrem „Qualität Tirol“ Gärtner beraten.

Gegen Weiße Fliegen bei Tomaten oder Gurken helfen vorbeugend Gelbtafeln, an denen die Schädlinge kleben bleiben. Das leidige Problem mit den Schnecken kann zum Teil mit biologischem Eisen-III-Phosphat-Schneckenkorn gelöst werden.
Ansonsten: raus ins Nass und einsammeln!

Kälteempfindliche Kübelpflanzen sollten erst bei konstant warmer Witterung ins Freie gestellt werden. Zitruspflanzen, Oleander oder Wandelröschen nun kräftig düngen. Die blühenden Zitruspflanzen duften nicht nur wunderbar, sie ziehen auch zahlreiche Bestäuber wie Bienen oder Schmetterlinge an.

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