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Donnerstag, 26. November 2015

Das mach‘ ich doch selber

Bewusst nachhaltig – nicht nur im Advent.

Für viele bedeutet die Adventzeit eine bewusste Auszeit. Durch die traditionellen vorweihnachtlichen Tätigkeiten wie Kekse backen, Kränze binden und Schmuck basteln bekommt das Selbermachen wieder Auftrieb. Familiäre Rituale und Traditionen, die wir alle lieben, sind hoch im Kurs. Besonders das selbst Hand anlegen boomt. Auch die Jungen finden den Trend zum ‚do it yourself‘ - kurz: DIY – schwer in Ordnung. Der Reiz dieses ‚Das-mach-ich-doch- selber‘ liegt im Produzieren von etwas höchst Individuellem, etwas Eigenen, das rundum zufrieden macht. Dabei spielen auch die Reduktion auf Wesentliches und der Wille zu einem fertigen Werk eine entscheidende Rolle.

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Neues Bewusstsein

Keine Zeit im Jahr ist so gut geeignet für handwerkliches Selbermachen, Gebrauchtes zu reparieren, verbessern, wiederverwenden oder zum Erschaffen von Neuem wie der Advent. Der Lohn ist eine bedächtige Langsamkeit im Tun und mehr Zufriedenheit mit den Dingen.  Diese Nachhaltigkeit spiegelt sich auch beim Backen und Kochen in der Verwendung von regionalen Zutaten wie zum Beispiel Modlbutter und Goggei wider. Die Entscheidung für das Selbstgemachte  und Originäre unterstreicht ein neues Bewusstsein. Nicht jeder Trend ist so lust- und sinnvoll wie das wiederentdeckte Handwerken und kulinarische Experimentieren mit den geschmackvollen Produkten der Region.

Kommentar
Wendelin Juen
Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol

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