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Donnerstag, 19. Februar 2015

Fehlentwicklung korrigieren

Die Schuljause hat es in sich, sie prägt die Jugend.

„Viel zu teuer!“ lautet ein oft strapaziertes Argument bei Diskussionen über eine gesunde und regionale Schuljause. Was wird da hauptsächlich gegessen und getrunken? Die Zwischenmahlzeiten sind viel zu süß und zu fett, von der Milchschnitte bis zur Fleischkäsesemmel. Dazu reichlich Eistee oder Limonaden mit jeder Menge Zucker. Experten warnen vor diesem ungesunden Mix für unsere Jugend. Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Gicht, Diabetes etc. belasten immer jüngere Menschen und die Kosten dieser Entwicklung belasten unser Gesundheitssystem. Teuer ist diese Jause jedenfalls!

 

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Kein fauler Kompromiss

Erfreulich ist, dass auf die Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen großer Wert gelegt wird. Auch bei der Ausstattung mit Handy, Tablet, Markenkleidung, Sportausrüstung etc. darf‘s durchaus ein bisserl mehr sein. Da ist bei Lebensmitteln, die Basis für die Gesundheit im weiteren Leben der Jugendlichen, kein Platz für faule Kompromisse. Die Stärkung des Bewusstseins für einfache Lebensmittel, wie Vollkornbrot mit Tiroler Käse, knackige Gemüsestreifen oder Äpfel und Co, ist angesagt. Bestes Quellwasser muss cool werden. So eine Entwicklung braucht Vorbilder. Auch ein Verbot von zuckerreichen Getränken an Schulen, nach dem Vorbild Schwedens, ist zum Schutze und Wohle der Jugend.

Kommentar
DI Wendelin Juen
Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol

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